Suchmaschinenoptimierung und das BlaBlaMeter

Seit kurzem sorgt ein neues Tool für Aufregung und rege Diskussionen in der SEO-Welt: das BlaBlaMeter. Es geht schlicht um die Frage, ob Suchmaschinen wie Google Algorithmen verwenden, die auf Basis des Schreibstils “gute” von “schlechten” Texten unterscheiden können. Auch wenn es nicht für alle Fälle perfekt funktioniert, das BlaBlaMeter beweist immerhin, dass ein Algorithmus sehr wohl in der Lage ist, PR lastigen Schreibstil als solchen zu erkennen.
Einen Schritt weiter gedacht erscheint es nur logisch, dass sich Suchmaschinen einer ähnlichen Technik bedienen (werden), um unerwünschte Werbebotschaften zu erkennen und auszufiltern. Es ist uns bisher nicht bekannt, in welchem Umfang dies bereits geschieht, Stichproben haben aber gezeigt, dass gute Google-Platzierungen häufig mit guten BlaBlaMeter Werten einhergehen.
Für die Welt der SEOs heißt dies aber, dass man sich bei der Formulierung von Webinhalten wohl auf ein neues Paradigma einstellen muss. Bisher ging es mehr oder weniger um die reine Keyword-Optimierung, d.h. die Texte wurden um die gewünschten Suchbegriffe herum formuliert, sprachliche Qualität war eher zweitrangig. Zukünftig wird man hier wohl umdenken müssen. Im Zweifel sollte bereits heute die Grundregel gelten: Was Menschen gerne lesen, wird auch den Suchmaschinen gefallen.

Übrigens: Dieser Beitrag mit einem Bullshit-Index von 0.16 das Wohlwollen des Tools zu finden.

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